George Haag
(Tenor & Alt Saxophons)

G
eboren irgendwann im Mittelalter des letzten Jahrhunderts. Musikalisch sozialisiert durch Bubble-Gum-Rock der späten Siebziger (Sweet, Slade, T.Rex.) sowie durch zahllose Konzerte lokaler Rockbands im damals legendären Wasserburger Saal zu Dingolfing. Schon immer Stones-Fan gewesen. Erstes Konzert der Stones miterlebt im Sommer 1982 im Olympiastation. Erste eigene musikalische Gehversuche zu Beginn der achtziger Jahre als Rhythmus-Gitarrist der „Cattle Creek Blues Band“, etwas später aktiv bei weiteren, längst vergessenen Formationen wie der Reggaeband „Nightdrivers“ oder „Michael Farmers Presidents“.

Irgendwann in dieser Zeit Erweckungserlebnis durch faszinierten Blick auf ein Tenorsaxophon im „berühmten“ Musikladen vom „Fex“ in München. Nach ersten Spielversuchen im Laden derart vom Sound und Feeling fasziniert, dass umgehend der Verkauf der Fender Stratocaster Kopie und eines originalen Vox AC30 <seufz> anstand. Aber anders war damals dieser Traum aus Messing und Klang nicht finanzierbar. Bald darauf die harte Erkenntnis, dass man als Saxophonist in Rockbands nicht viel zu melden hat – die Gitarristen sind immer lauter! Trotzdem mehrjährige Engagements als Saxer bei verschiedenen Rockbands wie „J.J.Pale“ und „Southern Comfort“.

Ein weiteres denkwürdiges Erlebnis auf dem musikalischen Weg war ein Triple-Konzert Mitte der Neunziger vom „Godfather of Soul“ James Brown, den Temptations und den Supremes. Zu Beginn der Neunziger ein Konzert vom Magier „Willy DeVille“ in der legendären Unterföhringer Theaterfabrik gesehen. Danach war klar, es muss eine Soulband her. Die fand sich mit „Achterwahn“.  In der Brust schlägt aber auch das Rock’n’Roller Herz und deshalb Saxophonist bei der schärfsten Rolling Stones Coverband Deutschlands. Persönliche Philosophie und Lieblingsspruch aus dem Film „The Commitments“ über eine irische Arbeiterband, die weißen Soul spielt. Nachdem die Band aufgrund heftiger Streitigkeiten kurz vor dem großen Durchbruch auseinander geflogen ist, sagt der Trompeter Joey „die Lippe“ zum frustrierten Bandgründer und Manager Jimmy Rabbitte: „Stell dir vor, es hätte alles geklappt, wir hätten Erfolg gehabt und wären berühmt geworden – das wäre normal gewesen. So aber ist es Poesie geworden“. Besser kann man das Gefühl in einer Band zu spielen nicht beschreiben.

 ..if we want Sax .. we call George (Member of the Starsky Horns)